In Berlin gibt es viele Flohmärkte und davon werden Etliche regelmäßig von Touristen überlaufen. Nicht aber der entzückende Flowmarkt in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz, der noch ein kleiner Geheimtipp ist. In Erinnerung an den Flohmarkt, den es jahrelang auf der Brachfläche am Moritzplatz gab, öffnen die Prinzessinnengärten zweimal im Monat ihre Tore für den Kreuzboerg Flowmarkt.
Zwischen den Gemüsebeeten und Kräutern stehen Stände mit Vintagekleidung, 2nd Hand-Klamotten und auch ein paar mit selbstgemachtem Schmuck und selbstgenähten Kinderklamotten und Kulturbeuteln. In der Mitte des Marktes stehen Tische und Stühle aus Bierkästen und anderen Dingen zusammengebastelt, wo man sich mit Kaffee und Kuchen in der Sonne ausruhen kann.
Die Prinzessinnengärten gibt es seit 2009. Mitten in der Stadt gelegen, ist der kleine Garten wie eine Art Oase. Der Moritzplatz und seine Umgebung ist ja eigentlich eher trostlos und somit bereitet dieser grüne Fleck umso mehr Freude. Das Bio-Gemüse, das dort angebaut wird, wird entweder für das Gartencafé zu Essen verarbeitet oder man kann es auch selber ernten und kaufen und damit den selbstfinanzierten Garten unterstützen.
Tipp: Den Flohmarkt gibt es zwar nur zweimal im Monat, im Gartencafé kann man aber täglich sitzen und genießen. Hier werden Gemüse und Kräuter aus dem Garten zu wunderbarem Essen verarbeitet.
Außer an Pfingsten findet ihr den Kreuzboerg Flowmarkt jeden 2. und 4. Sonntag im Monat. Das nächste Mal findet er am 13.5. statt.





